Rußablagerungen sind ein weitreichenderes Problem als oft angenommen. Häuserfassaden in städtischen Gebieten sind häufig betroffen, ebenso Statuen und andere Kunstwerke. Aber auch Infrastrukturstrukturen wie Brücken können unter Rußablagerungen leiden.

Ruß kann auch für technische Anlagen und Strukturen in industriellen Umgebungen, in denen Verbrennungen stattfinden, ein ebenso ernstes Problem darstellen. Bereiche, in denen ein echtes Feuer wütete, sind oft vollständig schwarz verkohlt, ebenso wie Gegenstände, die sich in der Nähe des Feuers befanden. Schließlich können Komponenten von Verbrennungssystemen und Teile von Verbrennungsmotoren durch Ruß vollständig schwarz verkohlt sein.

Die Rußentfernung erfolgt häufig mit chemischen Produkten. Diese Methode ist nicht immer effektiv und zudem schädlich für Mensch und Umwelt. Schließlich handelt es sich meist um einen manuellen Prozess, der viel Schrubben erfordert und daher sehr zeitaufwändig ist.
Laserreinigung ist eine hervorragende Technologie zur Entfernung von Ruß. Ruß erfüllt genau die Anforderungen, die Laserreinigung am besten erfüllt: eine dünne, schwarze Schicht. Schwarz reflektiert wenig Licht, absorbiert aber fast alles. Genau das ist beim Laserreinigen erwünscht: Die kurzen, energiereichen Lichtimpulse werden vom Ruß absorbiert, was zu einem kurzen, aber sehr starken Temperaturanstieg führt. Diese Temperatur ist so stark, dass die Ablationstemperatur erreicht wird und der Ruß verdampft. Zurück bleibt eine perfekt saubere Oberfläche mit vereinzelten Staubpartikeln, die man einfach wegblasen kann.

Als Substrat kommen nahezu alle Materialien in Frage, die Temperaturen von 100 °C und mehr standhalten. Die eigentliche Erwärmung erfolgt im Ruß, nicht im darunterliegenden Material. Die Wärme des verdampfenden Rußes strahlt jedoch teilweise auf das Substrat ab, daher diese Materialanforderung.
Damit kommen wir zu folgenden Oberflächen, die sich auch bei jahrzehntelanger Rußablagerung zur Rußentfernung eignen:
